cron IT GmbH
 
 

Home > Business Solutions > IT > Projekte

[Druckansicht]

Ausgewählte Projekte IT-Bereich

Neueinrichtung und Umzug Web-Server
Kunde: Bietigheimer Mediengesellschaft - Bietigheim-Bissingen
Branche: Full-Service Agentur Neue Medien
Projektfertigstellung: September 2002
Technologiebereiche: Consulting, Internet-Dienste, Housing, Wartung

Die Bietigheimer Mediengesellschaft war durch geschäftliche und damit strukturelle Unsicherheiten Ihres bisherigen Providers auf der Suche nach einem neuen, leistungsstarken und kompetenten Partner um Ihre Webserver zu betreuen. Zielvorgabe war es - durch diesem Umzug - sofort auf neue Technologien zu setzen, die das System in Zukunft auch besser ausbaufähig machen sollten. Auf den Servern waren eine große Anzahl von eigenen und Kunden-Domains mit Mail-, Web- und FTP-Dienste gehostet. Der Wechsel vom alten zum neuen Provider sollte natürlich möglichst reibungslos ablaufen. Einen längerer Betriebsausfall der Firmen-Web-Angebote galt es unbedingt zu vermeiden.

Der Providerwechsel der gesamten Domains wurde komplett von cron durchgeführt, wobei größter Wert darauf gelegt wurde, dass der Kunde so wenig wie möglich damit konfrontiert wurde. Nur die Zustimmungen/Signaturen - wo erforderlich - wurden für einen Wechsel von den Domain-Inhabern geleistet.

Eingerichtet wurden zwei baugleiche Linux-Hochleistungs-Rechner, mit einer bewährten Administrationsoberfläche (Confixx), damit die Mitarbeiter der Bietigheimer Mediengesellschaft möglichst schnell und effektiv Ihre Kundenstrukturen neu verwalten konnten (neue Webserver einrichten, Kunden anlegen usw.). Während der Einrichtung der Server wurde bedeutender Wert auf die Sicherheit gelegt, durch den Einsatz von LIDS wurde der Kernel gehärtet. Dadurch ist gewährleistet, dass bei einem potentiellen Einbruch kaum Schaden entstehen kann.

Während der gesamten, dualen Einrichtungsphase (der alte Webserver lief zeitgleich noch beim früheren Provider) standen die Server im Rechenzentrum von cron in Schwäbisch Hall. Dort konnte der Kunde seine Webserver nach belieben konfigurieren und seine neue Administrationsoberfläche testen und einrichten - cron hatte damit die Option, bei Bedarf noch physikalischen Zugriff auf die Server zu nehmen. In dieser Phase war eine sehr intensive Kommunikation mit der Bietigheimer Mediengesellschaft notwendig. Hilfestellungen wurden jederzeit gegeben und auf besondere Wünsche konnte unmittelbar eingegangen werden.

Ergebnis waren zwei optimal konfigurierte neue Webserver. Diese wurden zum endgültigen Standort in unser Rechenzentrum in Frankfurt/M. transportiert und installiert, mit direkter Anbindung an DE-CIX. Damit steht nun eine optimale Bandbreite zur Verfügung.

Letztlich wurde der Nameservice auf die neue IP umgestellt, und in kürzester Zeit waren die neuen Webserver nun diejenigen, die aktuell vom Publikum angesprochen werden.

Das gesamte Projekt wurde abgewickelt, ohne dass die Kunden den Wechsel wahrgenommen haben. Diesen stehen nun neue, leistungsfähige Server, ein optimaler Standort und ein komplett neues Betriebssystem zur Verfügung. Die konstante Wartung und Administration von Technik und Sicherheit wir durch cron gewährleistet.

Erweiterung der Internetanbindung über eine DSL-Standleitung
Kunde: Deutscher Apotheker Verlag - Stuttgart
Branche: Verlag/Gesundheit
Projektfertigstellung: Juni 2002
Technologiebereiche: Consulting, Datennetzwerke, Internet-Dienste, IT-Sicherheit, Wartung

Ziel war es, die vorhandene Internet-Anbindung auf 2.3MBit/s aufzurüsten und dabei das Sicherheitskonzept zu überarbeiten und zu dokumentieren. Weiterhin ging es zum einen um die Umstellung der offiziellen IPs, die nun durch den neuen Provider vergeben wurden und zum anderen um die Umkonfiguration der Dienste, die davon abhingen.

Nach einer Analyse vor Ort wurde das bestehende Netz dokumentiert und ein neues Sicherheitskonzept entwickelt. Das neue Konzept sieht eine stärker abgeschottete DMZ für den E-Mail und andere Unix-Server - die von außen erreichbar sind. Diese Funktionalität realisiert eine Firewall eines führenden Firewall-Herstellers, den wir hier aus Sicherheitsgründen nicht preisgeben wollen.

Das neue Sicherheitskonzept sieht vor, dass eingehenden Emails auf einem Unix-Server in der DMZ zunächst ankommen. Hier werden Sie automatisch nach Viren untersucht und dann dem Enterprise Mail-Server, der dann die E-Mails den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Verfügung stellt, weitergeleitet. Weiterhin sieht das neue Konzept eine Fall-Back Lösung über ISDN via dial-on-demand. Damit ist bei Ausfall der Standleitung eine eingeschränkte Kommunikation möglich.

Die gesamte Konzeption, weitere Umstellungspunkte, Firewall- und Server-Konfiguration wurde zunächst schriftlich festgehalten und sorgfältig theoretisch verifiziert.

Die Bestellung der neuen DSL Standleitung wurde durch cron komplett abgewickelt. Am Tag der Umstellung haben zwei Techniker von cron die Umstellung an einem Nachmittag vollständig durchgeführt.

Zwei verschiedene Backup-MX-Server von cron, an redundant angebundenen Standorten, wurden für die Domains eingerichtet und runden das gesamte Konzept ab.

Datennetzwerk Praxis Dr. Thomas Pescheck
Kunde: Praxis Dr. Thomas Pescheck - Schwäbisch Hall / DIAK
Branche: Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
Projektfertigstellung: Mai 2002
Technologiebereiche: Consulting, Datennetzwerke, IT-Sicherheit, Wartung

Als Vorgabe sollte ein Netzwerk (11 Workstations) eingerichtet werden. Die PCs sollen als Frontend für die Dental-Software Evident fungieren und mit einem Internet- und Email-Zugang ausgerüstet sein, dies vom Standort unabhängig.
Weitere Vorgaben waren eine Autonomiezeit von 30 Minuten bei Stromausfälle, Laser-, Nadel- sowie 1 spezieller Belegdrucker (Nadel) und die Erweiterbarkeit durch den Einsatz von Multimedia-Geräte wie Scanner, Digitalkamera usw.

Für die Praxis wurde ein 100MBit-Netzwerk bestehend aus 11 Workstation-PCs unter Windows 2000 und 1 zentralen Server unter Linux eingerichtet.

Die Arbeitsstationen sowie natürlich die TFT-Monitore stehen im Behandlungsbereich direkt neben den Behandlungsstühlen bzw. direkt im OP. Damit werden kundenspezifische Daten und aktuelle Aufnahmen den behandelnden Ärzten jederzeit zugänglich gemacht. Aktuelle Röntgenbilder werden in Echtzeit auf die Monitore übertragen. Es kann also zum Wohle des Kunden auf die frühere Entwicklungszeit von Aufnahmen verzichtet werden. Durch diese moderne und effektive Vorgehensweise entstehen den Patienten absolute Vorteile im Hinblick auf schonende Behandlung.

Der Linux-Server dient als Mailserver, Domänencontroller, Datenspeicher/Backup, Firewall und Proxy-Server. Die E-Mails werden serverseitig gespeichert und über IMAP den Clients zur Verfügung gestellt. Dadurch und durch den Einsatz von "wandernden Profilen" erhalten die Benutzer die persönlich eingerichtete Oberfläche und die eigenen Emails, standortsunabhängig. Die Internet-Anbindung wird über Telekom Business Online 2.3MBit/256kBit realisiert, was eine zweckoptimale und kostengünstige Lösung für diesen Fall darstellt.

Die Datensicherheit sowie der Schutz vor sog. "Hackerangriffe" stand ebenfalls im Vordergrund. Die Datensicherheit wurde durch den Einsatz von Software-RAID auf Kernelebene und einer DAT-Backuplösung stark erhöht. Die Firewall blockt alle Verbindungen von "außen"  ab; die Fernwartung erfolgt über ISDN und Call-Back - so kann der Server auch dann erreicht werden, wenn die Internet-Verbindung nicht verfügbar sein sollte. Um die Sicherheit weiter zu erhöhen wurde die Routing-Funktionalität des Servers auf Kernelebene gesperrt, und der Server selbst ist durch den Einsatz von LIDS "sicher". Nicht einmal der Superuser "root" kann die Datenpartition lesen oder die Netzwerkkonfiguration einsehen/verändern!

Lokale USV-Geräte machen das gesamte Netzwerk gegen Stromausfälle von bis zu 40 Minuten immun und runden das gesamte Konzept ab.

Durch den bewussten Verzicht auf einen Windows2000-Server, lizenzpflichtiger Fernwartungssoftware und durch den Einsatz einer Flat-Rate für die Internetverbindung konnte man die Kosten senken, ohne dabei die Funktionalität einschränken zu müssen, ganz im Gegenteil!

Mitte 2002 wurde ein digitales Röntgensystem in das Netzwerk integriert. Die Röntgen-Bilder verwaltet eine leistungsstarke Windows-Workstation - die große Datenmengen, die durch das Röntgen entsteht, werden aus Performancegründen lokal gespeichert. Die Datensicherung übernimmt vollautomatisch der Linux-Server - die Bilder-Datenbank wird nachts mit Hilfe von rsync inkrementell durchgeführt; somit ist auch die gigantische Datenmenge von mehreren GB täglich problemlos zu schaffen.

Datennetzwerk Rechtsanwälte Hägele und Lemmer
Kunde: Rechtsanwaltskanzlei Hägele & Lemmer - Crailsheim
Branche: Rechts- und Steuerberatung
Projektfertigstellung: März 2002
Technologiebereiche: Consulting, Datennetzwerke, IT-Sicherheit, Wartung

Projektvorgabe: Ein Netzwerk aus 8 PCs sollte aufgebaut werden. Die Clients - als Frontend für die Kanzlei-Software RA-Micro und Winsolvenz - sollen unter Windows 2000 laufen, Email- und Internetzugang soll auf allen Arbeitsplätzen vorhanden sein, auch hier standortunabhängig.

Um den Sicherheitsanforderungen gerecht zu werden haben wir uns dazu entschieden, zwei getrennte Server für - 1) Internet-Zugang/Firewalling/Email und 2) Daten - zu verwenden. Durch den Einsatz eines Switches mit VLANs können die 2 Server nicht miteinander kommunizieren.

Hier wäre der Einsatz eines 2. Linux-Servers für Daten auch denkbar gewesen, da zum damaligen Zeitpunkt sowohl die Software RA-Micro als auch die Software Winsolvenz über File-sharing arbeiteten. Nach Rücksprache mit dem Hersteller wurde uns mitgeteilt, dass zukünftige Versionen einen Microsoft SQL-Server und somit Windows NT/2000 als Serverbetriebsystem voraussetzen. Um die Updatefähigkeit nicht zu beeinträchtigen entschieden wir uns, einen Windows 2000 Server als Datenspeicher, PDC und Backup einzusetzen. Obwohl wir eine physikalische Trennung zwischen Daten und "Internet" errichtet haben, wurde trotzdem entschieden, die Linux-Maschine abzuhärten; d.h. eine lokale Firewall - welche die eingehenden Verbindungen abblockt - sowie LIDS - als Hacker-Schutz - kamen zum Einsatz.

Eine USV-Anlage mit integriertem Blitzschutz schützt die zwei Server sowie die Telefonanlage vor Stromschwankungen/-ausfällen. Die Server werden bei einem länger andauernden Stromausfall automatisch und ordnungsgemäß heruntergefahren.

Sowohl der Windows- als auch der Linux-Server werden über ISDN / Call-Back gewartet.

Electronic Area

» Verantwortungsvoller Zusammenschluss - Vertrauen unserer Kunden «